Grünkohl mal anders

  • Wie kam der Kohl zu seinem Pinkel? Wo liegt der Ursprung der Kohltradition? Und wieso gibt es in Lohne eine Deichstraße, aber keinen Fluss? Informatives rund um das Kultgemüse, aber auch zur Stadt- und Industriegeschichte bietet der "Lohner Kohlgang". Nach den beiden Terminen Anfang Februar startet am 25. Februar nochmal die etwas andere Gästeführung, die mit einem deftigen Essen in einer Lohner Gaststätte endet.
  • Vomerken für die nächste Saison: Die Museumseisenbahn Cloppenburg-Friesoythe in Bösel startete am 11. und 18. Februar zu einer "Gemeinschaftsgrünkohlfahrt". Im historischen Salonwagen mit Theke zuckelte die Kohlgesellschaft auf der über 100 Jahre alten Strecke Richtung Staatsforsten bei Cloppenburg. Nach einem Spaziergang, bei dem alles Notwendige in einem Bollerwagen mitgeführt wurde, ging es zurück nach Bösel. Das Essen ist in der Traditionsgaststätte Bley serviert worden. Interessierte sollten nicht allzu lange zögern, denn erfahrungsgemäß sind die 120 Plätze schnell vergeben
  • Mit Paukenschlägen werden Gruppen, die sich etwas Besonderes gönnen wollen, im "FIZZ" in Vechta empfangen. "Kohlessen wie im Mittelalter" nennt sich ein gesellschaftliches Ereignis, bei dem neben Grünkohl auch Weiß- und Spitzkohl serviert werden und auch das Beilagenangebot weit über Kassler und Pinkel hinausgeht. Das Gelage wird stilecht begleitet von "Allerlay Geschray", einer dreiköpfigen Gruppe, die sich der mittelalterlichen Musik verschrieben hat. Ganz nebenbei erfährt man, wie es um die Tischsitten anno dazumal bestellt war.
  • Daneben bietet zahlreiche Gasthöfe klassische Kohlfahrten mit Tanz und zum Teil auch mit Übernachtung an. Das Oldenburger Münsterland gilt als Stammland des Grünkohls, was den Anbau betrifft. In der Region wird über die Hälfte des niedersächsischen Grünkohls geerntet.
  • Bei der Planung einer Kohlfahrt hilft der Verbund Oldenburger Münsterland (04441/95650)
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