Eine Jurte aus der Mongolei

Ohne Filz keine Jurte. Das Team der Filzwelt Soltau - felto hat kürzlich eine mongolische Jurte aufgebaut. Wer sie sich genauer angucken will, kann das im zweiten Stock der Filzwelt machen.

Mehrere schulterhohe Scheerengitter bilden die Wand, Türrahmen und die Tür aus Holz liegen in Richtung Süden, in der Mitte ist der runde Dachkranz, „Krone“ genannt. In die Öffnungen am Rand der Krone werden gerade Dachstangen gesteckt und mit dem Scherengitter verbunden. Früher wurde dieses Gerüst auf den Steppenboden gestellt, heute steht es oft auf einem runden Bretterboden. Die Jurte ist jedoch nicht mit dem Boden verankert und auch nicht mittels Zeltschnüren und Heringen befestigt.

Die Abdeckung besteht aus mehreren Schichten: an unterer Stelle liegt ein dünnes, helles Baumwolltuch als Dachhimmel, darauf eine dicke Lage aus Wollfilz zur Wärmedämmung, die ursprünglich auch als wasserdichte Abdeckung diente. Im Winter werden drei oder gar vier Lagen Filz aufgelegt. Heute wird zur Abdichtung als dritte Schicht ein imprägniertes Segeltuch verwendet.
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Jurte)

Das sind die vielen Einzelteile. Hirten in der Mongolei brauchen gut zwei Stunden für den Aufbau, bei uns dauert es etwas länger.Mehrere Scheerengitter verbunden und aufgestellt - die Wand der Jurte.Erst wird die Krone aufgestellt, dann werden die Dachstangen mit der Wand verbunden.Die Krone im Zentrum des Dachs. Jetzt nur noch die Tür einhängen und das Gerüst mit dickem Filz zudecken.Die Tür ist heutzutage auch in der Mongolei aus Holz.Wunderschön, ohne Filz nicht denkbar: das warme Haus der Hirten in der Mongolei.