Lebensfäden - Webkunst von und mit Ingelies Gaertner

Die Weberin Ingelies Gaertner stellt ihre Werke vom 19. bis 29. März unter dem Titel „Lebensfäden“ in der Galerie der felto – Filzwelt aus.

Die Künstlerin webt mit einfachsten Mitteln nicht nur klein- sondern auch großformatige Werke. Inspiration findet sie in der Landschaft zwischen Nord- und Ostsee. Bei der Entstehung ihrer Werke lässt sie sich von der Natur leiten. Sie verarbeitet ausschließlich Naturmaterialien wie Wolle, Wurzelwerk und besondere Steine.

Parallel zur Ausstellung bietet Ingelies Gartner zwei Workshops an.

Mexikanisches Wickelkreuz, Mittwoch, 22. März, 16 – 18 Uhr.

Die Teilnehmer fertigen ein mexikanisches Wickelkreuz aus Naturmaterialien und kommen über dieses uralte Symbol miteinander ins Gespräch.

Kosten: 15 € pro Person inklusive Material. Anmeldung unter Ruf 05191 – 9754943 oder Mail filzen (at) filzwelt-soltau.de

Webmärchen für Erwachsene, Mittwoch, 29. März, 16 Uhr.
Zum Abschluss der Ausstellung liest Ingelies Gaertner gemeinsam mit den Teilnehmenden ein Webmärchen und tauscht sich mit ihnen darüber aus. Die Teilnahme ist im Eintritt in die felto – Filzwelt enthalten. Anmeldung unter Ruf 05191 – 9754943 oder Mail filzen (at) filzwelt-soltau.de


Alte Webtechnik

Zur Herstellung ihrer Kunstwerke verwendet Ingelies Gaertner alte Webtechniken, die sich einfacher Hilfsmittel bedienen.

Sie arbeitet am Hochrahmen. Dazu kettet sie die senkrecht herabfallenden Fäden oben an ein Schwemmholz. Diese Fäden werden unten an ein Querholz gebunden. So entsteht die Webkette

Die Webkette ist der Bildträger wie die Leinwand beim Malen. Durch die Webkette zieht sie anschließend ihre Fäden und baut so – Ebene für Ebene - vielschichtige Bilder auf. Ihre Motive und ihre Handhabung reflektieren menschliche Grundfragen und regen zum Nachdenken über unser Verhältnis zur Natur an.

Weben: Berührung und Vernetzung
Ingelies Gaertner webt seit 33 Jahren. An ihrer Arbeit schätzt sie besonders, dass im Webvorgang unablässig Berührungspunkte und Vernetzungen entstehen.

„Im Schaffensprozess spüre ich die umfassende Abhängigkeit und Geborgenheit allen Lebens im Schöpfungsnetz“, so die Weberin. Im Weben können kosmische Zusammenhänge erahnt werden, im Schaffensprozess kann tiefe Lebensfreude empfunden werden.