So eine „Sinatra Story“ hat nicht jeder im Programm, und deshalb war gut was los bei Bußmeyers auf der Festdiele. Alle Karten schon Wochen zuvor verkauft. Jens Sörensen war mit seiner „Sinatra Story“ in seinem Element. Bereits während des „Warmups“ machte seine Stimme klar, dass es gut werden würde. Ja, er hat sie alle zum Besten gegeben, die großen Hits von Frankie. Und wie! Mitreißend bei „New York, New York“, Gänsehaut bei „My Way“. Die verblüffend ähnliche Stimme hinterließ in jedem Fall einen starken Eindruck. Sörensen hat sein Publikum nicht enttäuscht.

Zwischen den Liedern erzählte der Künstler als „The Voice“ mit Witz und Charme aus dessen Leben. Der künstlerische Werdegang, der wahrlich nicht immer gradlinig verlief, die 1.414 Lieder, die er aufnahm und 56 Filme, die er abdrehte, alles kam an diesem Abend zur Sprache. Seine drei Ehen, die nicht immer so verliefen, wie Sinatra sich das vorstellte und natürlich die, niemals bewiesenen, Verbindungen zur Unterwelt -  Sörensen ist nicht nur ein toller Sänger, sondern auch ein brillanter Erzähler.

Und es gab an diesem Abend noch ein Highlight: das Essen. Jeweils in den Pausen serviert, lieferten Chefkoch Manuel Weiß und sein Team vom Hof Elting-Bußmeyer in gewohnt souveräner Weise ab. Das kalt-warme Buffet wurde regelrecht „überfallen“, das US-Roastbeef in Pfefferrahmsauce zerfiel praktisch im Mund, und auch die Hähnchenbrust an Bourbon-Zwiebelsauce verführte die Gaumen.  Ein absolut runder und gelungener Abend, und mit Sicherheit werden diejenigen, die dabei waren, die Songs von Frank Sinatra so schnell nicht aus dem Kopf bekommen.

Text (Quelle) und Fotos: Marcus Risch, www.rechenwerk-it.de