Hof Elting-Bußmeyer: unsere Wurzeln

Wie unsere Vorfahren schätzen auch wir die Natur, denn sie ist unsere Lebensgrundlage. Sie hat uns die „Hase“ geschenkt, die in der Nähe von Osnabrück entspringt und 160 Kilometer weiter bei Meppen in die Ems mündet. Vor etlichen Jahrhunderten überschwemmte sie regelmäßig das Land und machte unsere Böden fruchtbar.

In einer Kaufurkunde aus dem Jahr 1399 ist überliefert: Unsere Ahnen

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bauten bereits vor 600 Jahren hier im fruchtbaren Hasetal einen Hof und lebten von der Landwirtschaft. Es ist nicht genau nachweisbar, wie oft der Hof umgebaut wurde, aber es muss im  Laufe der Geschichte so gewesen sein wie wir es in jeder Generation auch erleben: Durch technischen Fortschritt oder durch den Anbau von anderen Produkten ändern sich Umstände und Arbeitsabläufe, und schließlich müssen auch Scheunen, Ställe und andere Hofgebäude um- oder sogar neu gebaut werden.

So ist es auch zu erklären, dass 1744 ein Haupt- und mehrere Wirtschaftsgebäude von Grund auf neu gebaut wurden: Es wurde der Artländer Hof, wie wir ihn heute kennen, mit prächtigen Verzierungen und Inschriften am Giebel des Hauptgebäudes. Die einzelnen Gefache sind mit Lehm und Backsteinen ausgefüllt. Nicht weit davon wurde ein Backhaus mit Lehmofen errichtet. Drumherum wurden Eichen und Buchen gepflanzt. In dieser Anordnung steht der Hof mit seinen 10 Fachwerk-Gebäuden seit 1972 unter Denkmalschutz.  

1861 kam ein Getreidespeicher hinzu. Anders als das Hauptgebäude (Fachwerk) ist der Speicher mit zwei Stockwerken komplett aus Ziegelsteinen gemauert.

1995 haben wir begonnen, ein Gebäude nach dem anderen zu restaurieren, mit dem Ziel, ein zweites Standbein aufzubauen, das zum Hof und zur Landwirtschaft passt: Wir bieten eine feine regionaltypische Gastronomie mit ländlich bäuerlicher und artländischer Jahreszeitenküche an in authentischer Umgebung an – und auch Produkte unseres Hofes. Wir vermitteln durch die Begegnung mit unseren Gästen Wissen über Land und Leute dieser schönen und einzigartigen Region.

Wenn auch die ersten Jahre schwierig waren, so wurden wir 2002 mit einem Preis für Denkmalpflege belohnt. Die Denkmalbehörde würdigte unser Engagement mit folgenden Worten:
"Eine der größten und repräsentativsten Hofanlagen des Artlandes ist beispielhaft für die gelungene Umnutzung eines ländlichen denkmalpflegerischen Großobjektes.
Auf dem Hof wurde eine Gastronomie als zusätzlicher Betriebszweig neben der Landwirtschaft etabliert. Es entstanden unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange ein Hofladen im Ziegelspeicher, eine Ferienwohnung im Fachwerkspeicher und ein Café im ehemaligen Backhaus. Die Diele des Haupthauses dient heute als ansprechender Gastraum“.

Unsere Entscheidung ist richtig gewesen: Aus dem Getreidespeicher wurde ein Hofladen mit Lebensmitteln aus der Region. Das alte Backhaus – der ländlich feine Charakter ist erhalten geblieben, damit auch der Lehmofen – ist ein gemütliches Café und Restaurant mit Niveau geworden. Und wir haben inzwischen mehrere Mitarbeiter und Auszubildende beschäftigt.

Für Familienfeiern, größere Gesellschaften und Tagungen bieten wir auch gerne die Festdiele an. Wir freuen uns, dass wir in diesen Gebäude eine angenehme Atmosphäre geschaffen haben, die natürlich auch auf unsere kulinarischen Angebote zurückzuführen ist. Nur in so einem Klima können wir Kreativität entwickeln und zusätzliche Anreize schaffen – wie etwa die Artländer Fisch- und Wildtage oder den „Kulinarischen Jagdausflug“, die „Giebeltour“ mit Führung, musikalische Themenabende u.v.m.

Die Gäste schätzen das, kommen wieder und sagen es in jedem Fall weiter. Das zeigt uns, dass wir ihren Geschmack herausfinden.

Und wir stellen auch fest,  dass viele Gäste wissen wollen, wie wir das alles gemacht haben. Und damit sind wir beim Herz des sanften Tourismus: Gespräche mit den Menschen im Hofladen, im Café, Restaurant oder auf der Festdiele führen dazu, dass wir unsere Familiengeschichte in einem Rundgang erläutern und – wie beim Menü - dazu sogar noch ein Dessert anbieten können: den Bauerngarten, den wir in jahrelanger Arbeit so gestaltet haben, wie er vor über 200 Jahren war.

Wir sind immer noch Landwirte, aber wir sind auch glücklich darüber, ein Arbeitsfeld aufgebaut zu haben, dass zu uns und zu unserem natürlichen Umfeld passt.

Albrecht und Marianne Bußmeyer heißen Sie zusammen mit Tochter Mareike Köhne herzlich willkommen.Hier grüßt der Hahn an der Eingangstür.Eine Rarität hinter dem Hauptgebäude: der Bauerngarten.Kaffee und Kuchen im alten Heuerhaus - urgemütlich.Liebe zum Detail: Fenster der Festdiele.Gemütlich, ländlich und erstklassiger Service - die Festdiele.Muss einfach dabei sein - ein Schrank aus alten Zeiten.Noch eine Perle des Hofes: Café und Restaurant in einem.Diese Männer warten auf Ihren Besuch.Nicht nur der Fotograf darf mal einen Blick in die Küche werfen.Gutes Essen - was sonst?Die Hofgebäude - 270 Jahre alt - sind in den vergangenen Jahren aufwändig restauriert und umgebaut worden.Artländer Spezialitäten von befreundeten Betrieben - im Hofladen hat man eine gute Auswahl.Hier fühl´ ich mich wohl - hier darf ich sein. Herzlich willkommen im Backhaus Café & Restaurant.Führungen durch den Bauerngarten - immer exclusiv von den Bußmeyers persönlich.Alte deutsche EicheHof Elting-Bußmeyer zählt zum Kulturschatz ArtlandHauptgebäude mit Terrasse und Übergang zum Bauerngarten.