Burgmannentage in Vechta - attraktiv, und wieder was Neues dabei

Das Museum Vechta lädt wieder ein zum größten Treffen der mittelalterlichen Heerlager und Kämpfer im Nordwesten.

Das Kriegerlager ist imposant angewachsen. Die Teilnehmer werden War Games, Kriegerschlachten und Kampvorführungen zeigen.

Die Burganlage „Castrum Vechtense“ ist umgeben von Handwerkern, die ihre Fertigkeiten aus der Zeit des Hochmittelalters demonstrieren, einschließlich Modeschau und Vorführungen.

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  • Auf der Burg werden Führungen zum mittelalterlichen Leben im 11.Jahrhundert angeboten. Die Besucher können sich aber auch allein im Turmbereich die Wohnverhältnisse eines Hochadligen anschauen, in den darunter liegenden Etagen einen Wirtschafts- und Essbereich sowie im Erdgeschoss den Vorratsraum. Gewandte Personen stehen für  Erklärungen bereit.
  • Um den Burgturm herum werden diverse Heerlager das mittelalterliche Leben des 11.Jahrhunderts darstellen und damit die gesamte Burganlage in das Zentrum der Burgmannen-Tage stellen.
  • Auf der Garteninsel der Burg kann der Heil-und Kräutergarten besichtigt werden. Die dort wachsenden Pflanzen wurden aus dem Repertoire der schon zu Zeiten Karls des Großen bekannten Heilpflanzen ausgewählt.
  • Wie in den vergangenen Jahren kommen die anderen Zeitschnitte des Mittelalters, das Früh-, Hoch- und Spätmittelalter nicht zu kurz. Sie werden ebenfalls durch eine Vielzahl von glaubwürdigen Heerlagern repräsentiert und veranschaulicht.
  • Auch bei den Mitmachständen für Kinder und Jugendliche gibt es einige Neuerungen. Das Angebot wurde von den Museumsmitarbeitern überarbeitet und durch neue Bastelarbeiten erweitert.

Diese in Norddeutschland einzige nichtkommerzielle Mittelalterveranstaltung - der Eintritt ist frei - zieht nicht nur jedes Jahr über 20.000 Besucher an. Über 30 Heerlager, die Mitmachstände des Museums und des Gulfhauses, der Markt der Fogelvreien, die Spielleute KMS Vechta und die Kriegerschlacht der Gruppe „Heydenwall" aus Oldenburg (Sa. und So. 15.30 Uhr/ Zitadellenpark) sind nur einige Höhepunkte der Veranstaltung.
Weitere sind eine Feuershow des Jugendzirkus Barbarella aus Barnstorf (Sa. 19.30 Uhr/Burggelände), und eine freie Schlacht der Burgmannen (Sa. und So.17.00 Uhr/ Zitadellenpark). Kulinarisch sorgen wie immer Tavernen, Fleischbräter und -spieß  sowie die Museumscaféteria für das leibliche Wohl. Das Museum im Zeughaus ist während der Burgmannen-Tage  (Eintritt :2,50 €) geöffnet.

  • Impressionen aus dem vergangenen Jahr bietet die Fotoserie.
Um den Turm herum hat die „Interessengemeinschaft der Sach- und Militärkultur des 13. Jahrhunderts“  etliche Gewerke und Berufe vorgestellt.Bei einem Spinnrad des 13.Jahrhunderts fehlt noch der Fußantrieb, ein wichtiger Unterschied zu den späteren.Dünnes Leder – wie schnell war wohl die Sohle durchgelaufen?Er macht das wieder gut.Einige Frauen bereiten das Essen für die Mitglieder der Interessengemeinschaft vor.An anderer Stelle ist schon ein heißes Getränk in Arbeit.Gemütlichkeit, Humor – und dann noch Sonnenschein. Was will man mehr?Die farbigen Zelte sind auch Hingucker.Gestärkt geht es in den Kampf – im Unterschied zu damals will hier niemand seinem Gegner wehtun.Die ersten Zuschauer kommen hinzu.Diese Kämpfer feilen noch an Kleinigkeiten, bevor es losgeht.An diesem Stand kann man sich über die Vor- und Nachteile der Helme informieren, und über das Gewand der Ritter.Zwischendrin auch mal ein Musikant.Neue Schuhe zu verkaufen.Aus Baumwolle ist das Gewand, das unter der Rüstung getragen wird.Ganz Kleine sind auch schon dabei.Drechseln ohne Strom. Ein dünnes Seil ist um das Holz gedreht.Mit dem Fuß wird es gespannt, so dass sich dadurch das Holz drehen kann. Noch heute kann man ähnliche Techniken in Marokko sehen.Drei Jahre steht der Turm schon auf einer der drei Burginseln.Der Mann erledigt die schweren Arbeiten.Holz und Fell – darauf lässt sich gemütlich sitzen.Fachsimpelei über Degen.Die Burgmannentage in Vechta bieten den unterschiedlichen Akteuren gute Gelegenheiten zum Austausch.Jedes Jahr sind auch gute Aktionen für Kinder dabei.Zwei Frauen betreiben das Badehaus. Wer möchte, kann sich in einem großen Bottich den Rücken schrubben lassen.