Musikinstrumente, die es in sich haben

Musikautomaten in menschlicher Gestalt? Ja, dieser Automat heißt Tino Rossi und ist ein Magnet im Museum mechanischer Musikinstrumente (MMM) in Königslutter.

Klaviere, die ohne einen Spieler Medlodien erklingen lassen? Auch davon können sich die Besucher im MMM überzeugen.
Und was hat es mit dem Sultan auf sich, dessen Orchstrion in Deutschland gebaut und nach Konstantinopel transportiert wurde, irgendwann aber wieder zurück kam.

Viele weitere zum Teil atemberaubende Geschichten können Sie im MMM hören, auch die Musik dazu.

Erst spielten die Tischdrehorgeln Musik von Pappe ab, später wurden Scheiben aus Blech bevorzugt.Blick in den „Gartensaal“. In diesem Teil des Museums befinden sich die aufwändigsten und größten Orchestrien.Die Erfindung des Grammophons bedeutete das Ende für die mechanischen Musikinstrumente.Phonographen und Grammophone – die Repräsentanten eines neuen Zeitalters der Musikwiedergabe.In der Zeit des Stummfilms ging es nicht ohne dieses besondere Klavier, aus dem sogar Donnerschlag und Hufgetrappel erklang.Die Musikbox ersetzte ab den späten 1940er Jahren die mechanischen Musikinstrumente in den Gaststätten.Orchestrion „Cottage“ , Firma Welte (Leipzig): Ein filigran gearbeiteter Blasebalg sorgte für den mechanischen Antrieb der Papierrollen.Ab 1908 baut die Ludwig Hupfeld AG (Leipzig)  Musikinstrumente, bei denen Geigen und Klavier miteinander spielen – mechanisch.Drei vollständige Geigen werden durch Pneumatik betrieben – zu Beginn des 20. Jahrhunderts galt die Phonoliszt Violina als „achtes Weltwunder“Orchestrion „Popper’s Aurora“ von 1910. Typ eines einfachen Walzenorchestrions, zu Beginn des 20. Jahrhunderts hauptsächlich in Landgaststätten zu finden.Popper’s Aurora, Detailansicht mit verschiedenen InstrumentenEine Sammlung der schönsten Tischdrehorgeln bietet das MMM ziemlich zu Anfang des Rundgangs.Die Melodie klang perfekt – besser kann man so einen Flügel nicht bauen.Dieses Instrument erinnert an eine Hausorgel. Der letzte Sultan von Konstantinopel, Abdul Hamid II., hatte es in seinem Harem zur Unterhaltung aufstellen lassen.Juwelier Warnecke aus Königslutter ließ dieses Musikinstrument „Gasthaus“ restaurieren und übergab es dem Museum zum 10-jährigen Jubiläum.
Das Grammophon mit Holztrichter
Emil Berliner, in Hannover geboren, hat´s vor 130 Jahren erfunden. 
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250 mechanische Berühmtheiten
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Das restaurierte Gasthaus
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Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der 1970er Jahre..... 
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EINTRITTSPREISE

Erwachsene: 4,50 € mit Führung

Kinder bis 14 Jahre: 2 € mit Führung

Für Mobilitätseingeschränkte geeignet

ÖFFNUNGZEITEN

Montag ist Ruhetag

Dienstag bis einschl. Sonntag 11 bis 17 Uhr

Feiertag 11 bis 17 Uhr

URHEBER FOTOS

Marcel Domeier (Hannover)