Das Grammophon mit Holztrichter

Vor 130 Jahren wurde in Washington eine neue Erfindung zum Patent angemeldet: ein Apparat zum Abspielen von Schallplatten (26. September 1887).

Erfinder war Emil Berliner, der in Hannover zur Welt kam und als 19-jähriger in die USA auswanderte.

Sein „Grammophon“ war als Abspielgerät für Musikstücke gedacht und unterschied sich von Edisons „Phonograph“ durch die waagerecht liegende Schallplatte. In den USA dominierten allerdings die Edison´schen Phonographen.

Berliner konzentrierte sich auf den europäischen Markt und gründete unter anderem die Deutsche Grammophon AG mit Sitz in Hannover (1898).

Das Grammophon im Museum mechanischer Musikinstrumente (MMM) fällt durch seinen Holztrichter auf. Es gehört zu den frühen Produktionen der Grammophon AG und trägt bereits das später weltbekannt Firmenlogo „His Master´s Voice“ auf dem Gehäuse – einem Hund, der dem Grammophon lauscht.

Bis in die 1920er Jahre blieben Grammophone aktuell, in den 1930er Jahren kamen die ersten elektrischen Schallplattenspieler auf den Markt.

(Quelle: MMM)