Wo ist das Schokoladenparadies?

In Westerstede, im Schokoladenhotel Voss. „Fino de Aroma“ heißt der Edelkakao, aus dem hier Edelschokolade gezaubert wird - in so unterschiedlichen Formen und mit so vielen edlen Zutaten, dass man wahrlich von einem Schokoladenparadies sprechen kann.

Von der Qualität und der Herkunft des Edelkakaos haben sich Tanja und Bernd Voss in diesem Jahr selbst ein Bild gemacht: Sie sind mit einer Gruppe von Schokoladen-Fachleuten nach Kolumbien gereist.

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Edelkakao zu fairen Preisen
Die Leitung der Gruppe hatte Uwe Dengel (http://www.confiserie-dengel.de/), der seit Langem mit dem Unternehmen „Casa Luker“ in Kolumbien zusammenarbeitet und von dort den Edelkakao „Fino de Aroma“ bezieht.

Dengel stellt einerseits eigene hochwertige Produkte her, andererseits liefert er die Kakaomasse zur weiteren Verarbeitung ins Schokoladenhotel Voss.
Ihm und seinen Geschäftspartnern in Deutschland ist wichtig, dass die Bauern in Kolumbien einen fairen Preis und das Geld für ihre hochwertigen Kakaobohnen direkt bekommen.
Deshalb arbeitet er mit dem Familienunternehmen „Casa Luker“ zusammen. Das Unternehmen fühlt sich mit den Kakaobauern verbunden und gründete bereits 1962 die Farm „Granja Luker“. Auf dieser Farm wird rund um den Anbau von Kakao geforscht, die Verarbeitungstechniken werden weiterentwickelt, und  Kakaobauern lernen, wie sie ihre Arbeit verbessern können. Das hat gute Ernten zur Folge und auch gute Verdienste für die Bauern selbst.
(Quelle: https://www.theobroma-cacao.de/shop/casa-luker-kolumbien.html)

Straffes Programm für Tanja und Bernd Voss
Westerstede-München-Bogota (Kolumbien)-Necocli, Gespräche mit Bauern, Besichtigung der Plantagen, Besuch der Farm „Granja Luker“ und einer Schule, die durch den fairen Handel gebaut werden konnte u.v.m.

„Die einzelnen Schritte von der Ernte bis zur fertigen Kakaobohne vor Ort zu sehen und auch anzufassen, das ist schon beeindruckend. Die Bauern waren sehr gerührt und stolz zugleich, als wir ihnen Fotos zeigten von den leckeren und edlen Produkten, die wir aus ihren Kakaobohnen herstellen“, erklären Tanja und Bernd Voss.

Vieles haben die beiden aufgeschrieben. Damit erweitern sie ihr Wissen über Schokolade und geben es weiter. „Ob unsere Gäste im Schokoladenhotel die eigene Schokolade herstellen, oder unser Chocolatier wieder eine neue Schokoladen-Kreation anbietet – wir wollen unsere Kunden gut informieren. Aber auch unsere Mitarbeiter müssen Fragen rund um die Schokolade zur Zufriedenheit beantworten können.“ 

Schokolade aus dem Schokoladenhotel Voss fördert Bildung
Wer im Schokoladenhotel Voss Pralinen kauft, Schokoladentafeln oder sogar ein „Schokoladen-dinner“ bestellt, trägt zur Bildung von kolumbianischen Kindern bei.
„Das Familienunternehmen „Casa Luker“ übernimmt Patenschaften von Schulen. Die Kinder bekommen Schulkleidung, Essen, Bücher und den Transfer zu einer Schule – alles möglich durch die fairen Preise für die Kakaobohnen“, meint Bernd Voss.


Jeder Gast aus Europa pflanzt einen Kakaobaum

Tanja und Bernd Voss haben unzählige Eindrücke mitgenommen, hunderte Fotos gemacht, aber auch etwas Persönliches auf der Farm „Graja Luker“ hinterlassen. „Jeder Besucher hat einen Kakaobaum gepflanzt und bekommt alle sechs Monate ein Foto davon. Und wenn man sich so umguckt und sieht, wie viele Gäste schon einen Baum gepflanzt haben, dann haben wir das Gefühl, dass wir die richtigen Partner für unsere Edelschokolade haben.“

www.schokoladenhotel-Voss.de

 

 

 

Kakaoschoten von unterschiedlichen Plantagen. Wenn die Schote reif ist, ist ihre Schale rötlich oder gelb. Foto: Schokoladenhotel VossEin Mitarbeiter der Farm „Granja Luker“ öffnet eine Kakaoschote und zeigt das Fruchtfleisch, in das die Kakaobohnen eingebettet sind. Foto: Schokoladenhotel VossDas Fruchtfleisch fermentiert im Anschluss. D. h. es durchläuft einen biochemischen Prozess, bis die Kakaobohnen getrocknet werden können. Foto: Schokoladenhotel VossDie Kakaobohnen für das Schokoladenhotel Voss liegen zum Trocknen in flachen Holzkisten. Foto: Schokoladenhotel VossBernd Voss wendet die Kakaobohnen mit einem einfachen Gerät. Foto: Schokoladenhotel VossDie flachen Holzkisten sind wie Schubladen gebaut, damit die Bohnen beim Trocknen nach Plantagen getrennt werden können.So sieht die getrocknete Kakaobohne innen aus. Foto: Schokoladenhotel VossLinks die Bäuerin, rechts der Bauer, in der Mitte Tanja und Bernd Voss und ein Chocolatier der Firma Dengel (Rott am Inn). Foto: Schokoladenhotel VossKakaobäume brauchen 10 Jahre, bis sie die ersten Früchte liefern. Foto: Schokoladenhotel VossOrientierungstafel der Farm „Granja Luker“. Die Farm ist mit einem Forschungs- und Weiterbildungszentrum vergleichbar. Foto: Schokoladenhotel VossHier wird die Veredlung neuer Kakaobäume gezeigt. Foto: Hans Gerhard Münkel.Mitarbeiter des Familienunternehmens „Casa Luker“ erklären den Gästen aus Deutschland das Prinzip der Veredlung. Foto: Schokoladenhotel VossReife Kakaoschoten erkennt man an der rötlichen und gelblichen Färbung. Foto: Schokoladenhotel VossTanja Voss beim vorsichtigen Abschneiden einer Kakaoschote. Foto: Schokoladenhotel VossBernd Voss guckt sich nochmal die erntefrischen Kakaoschoten an. Daraus werden die nächsten Pralinen im Schokoladenhotel gemacht. Foto: Schokoladenhotel VossKolumbien ist ideal. Eine Plantage muss in einer bestimmten Höhe liegen und besondere Anforderungen des Klimas erfüllen. Foto: Schokoladenhotel VossHier wächst neue Qualität heran. Foto: Schokoladenhotel VossUnterwegs in Ko9lumbien: Tanja und Bernd Voss. Foto: Schokoladenhotel VossDie Schule kann durch den fairen Handel finanziert werden. Foto: Schokoladenhotel VossJedes verkaufte Stück Schokolade im Schokoladenhotel Voss trägt zur Finanzierung von Bildung in Kolumbien bei.Auch noch recht jung. Eine Kaffeeplantage in der Nachbarschaft der Kakaobäume. Foto: Schokoladenhotel Voss