Das Spielmuseum Soltau hat jetzt ein "fliegendes Klassenzimmer"

Spielmuseum Soltau

„Das Spielmuseum soll barrierefrei sein, und wir brauchen zusätzlichen Raum für museumspädagogische und weitere Veranstaltungen“ – so der Plan von Mathias und Antje Ernst (Soltau).

Und dann wurde gebaut: ein Fahrstuhlturm und ein asymmetrisch darauf gesetzter Raum, das „fliegenden Klassenzimmer“. Der Fahrstuhlturm schließt jedoch nicht direkt an das denkmalgeschützte Gebäude des Spielmuseums an, sondern hält etwas Abstand. Über kurze Brücken und neue Durchbrüche an der Fassade erreicht man, ganz ohne Treppen zu steigen, die einzelnen Stockwerke des Haupthauses. Dies ist mit Blick auf Denkmal- und Brandschutz nötig, gestalterisch sinnvoll – und kommt außerdem einer in Teilen vom Museum unabhängigen Nutzung des neuen Raumes entgegen.


Die freie Unterseite des „fliegenden Klassenzimmers“ ist verspiegelt. Sie läuft parallel zur Dachkante des Altbaus. So bleibt der Altbau gut sichtbar und wird modern eingerahmt. Unter dem Motto „Bildung obenauf!“ schafft der neue, multifunktionale Veranstaltungsraum Platz für die Betreuung von Schulklassen und anderen Gruppen sowie für Vorträge, Aktionen, Aufführungen, Spielabende, Fortbildungen u.v.m.

Der Fahrstuhlturm  und das „fliegende Klassenzimmer“ sind zu 75% über das ISEK-Programm (Integriertes Städtisches Entwicklungskonzept) aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert worden. Das restliche Viertel haben sich die Stadt Soltau sowie die Stiftung Spiel als Trägerin des Spielmuseums geteilt.

 

Spielmuseum und Stiftung Spiel
Poststraße 7
29614 Soltau

www.spielmuseum-soltau.de