Murmelvergnügen bis Februar 2020

Winter und Murmeln gehören in Soltau zusammen. Und auch in diesem Jahr dürfen sich alle Murmelfreunde auf eine Neuauflage des Murmelvergnügens freuen. Bis zum 23. Februar sind märchenhafte Holzkunstwerke in den Ausstellungsräumen.

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Immer wieder sind staunende Rufe und begeisterte Jauchzer zu hören, wenn die Gäste mit Hingabe kleine Glaskugeln auf die Reise durch abenteuerliche Labyrinthe und oder über rasante Flipperpisten schicken.

Über zwanzig Murmelburgen, Flipper, Wettrenn- und Kurbelbahnen verteilen sich auch in diesem über beide Standorte des Spielmuseums; und im Dachgeschoss der Filzwelt können Tausende von Murmeln gleichzeitig über eine gut 30 Meter lange Riesenstrecke rollen.

Alle Bahnen stammen aus der Werkstatt des Hannoveraner Ingenieurs Ortwin Grüttner.
Schon in der Kindheit war er fasziniert von Murmelbahnen, baute als Junge mit Bauklötzen, tüftelte später mit filigranen Papierkonstruktionen. Seit fast drei Jahrzehnten gestaltet er mittlerweile in einer eigenen Tischlerwerkstatt bespielbare Fantasiegebilde aus Holz – allesamt Unikate.
Mit unermüdlicher Gestaltungsfreude und großem technischen Können entstehen so Jahr für Jahr neue, einzigartige Murmelkunstwerke.

Zu den jüngsten Schöpfungen gehört zum Beispiel ein über zwei Meter hoher 4-Zylinder-Murmelaufzug zum Kurbeln.
Neben solchen Neuheiten können sich die Murmelfans aber auch auf beliebte Klassiker wie das Murmelmechanikum freuen: Hier werden die kleinen Kugeln von einem Startpunkt aus über versteckte Weichen auf verschiedene abenteuerliche Wege geschickt, wandern durch Tunnel, über Schwenkarme und Zahnräder, über Wippen und Rampen.

Nicht fehlen dürfen eindrucksvolle Burgen mit geheimen Gängen, Verliesen, Türmen, Gewölben, schwankenden Brücken und manch anderen Überraschungen.

Für Freunde von spannenden Geschicklichkeitsspielen stehen verschiedene Flipper bereit, bei denen es gilt, die Murmeln durch abwechslungsreiche Landschaften in Ziele – vom Fischerboot bis zur ägyptischen Pyramide – zu steuern. Einige Bahnen wie die lange Chinesische Mauer oder die Drachenwettrennbahn können für Wettläufe zwischen den Murmeln genutzt werden. Wer es geruhsamer mag, kommt bei den fantasievollen Kuller- oder den trickreichen Kurbelbahnen auf seine Kosten.

Stockwerkfüllend ist die Riesenmurmelbahn im Dachgeschoss der Filzwelt:
Hier suchen sich die Murmeln Wege über zwei Dutzend verschiedene, jeweils einen Meter lange Elemente: z.B. durch einen Pilzwald und eine Bahnstation, eine Baustelle und ein Fußballstadion, über eine Klangtreppe und einen Spielplatz. Wenn hier die Murmeln gleich becherweise ins Rennen geschickt werden, beginnt das große Rauschen. Für zusätzliche Spannung sorgt in diesem Winter erstmals ein riesiger Trichter, der die Laufzeit verlängert.

Der Zugang zu den Murmelbahnen ist jeweils im Eintritt zum Spielmuseum bzw. zur Filzwelt enthalten; es gibt zudem ein zeitlich flexibles Kombiticket.

 

  • In beiden Museen gilt die familienfreundliche Regelung, dass Eltern maximal für ein Kind zahlen; und beide Einrichtungen bieten eine günstige Jahreskarte an.
  • Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 18 Uhr (einzige Ausnahme: Heilig Abend nur bis 13 Uhr).

Weitere Auskünfte:                                                  

Antje Ernst
Spielmuseum Soltau, Poststr. 7+15, 29614 Soltau, Tel: 05191-82182
info@spielmuseum-soltau.de
felto – Filzwelt Soltau, Marktstraße 19, 29614 Soltau, Tel: 05191-9737582
presse@filzwelt-soltau.de

Schöpfer der fantasievollen Murmelbahnen: Ortwin Gruettner aus Hannover.Flipper im Bau - mit Cheops-Pyramide aus lauter verschachtelten Einzelteilen.Das Murmel-Baumhaus. Foto: Ortwin GruettnerDie Elefantenkarawane. Der erste Elefant gibt die Murmel an den zweiten usw. Foto: Ortwin GruettnerBlick in das Innere einer großen Murmelbahn. Foto: Ortwin GruettnerDer Murmelspieler - muss man ausprobiert haben. Foto: Ortwin GruettnerEin Schloss als Murmelbahn. Foto: Ortwin GruettnerOrtwin Gruettner am Kopf der Murmelbahn "Stadt_Land_Burg""Regenbogenrutsche" nennt Ortwin Gruettner diese Konstruktion. Foto: Ortwin GruettnerEin Riesenrad für Glasmurmeln. Foto: Ortwin GruettnerUnd von hier aus rollen die Murmeln durch das Riesenrad. Foto: Ortwin GruettnerBesonders anspruchsvoll. Hier schwingen die Murmeln in den Bahnen nach unten. Foto: Ortwin GruettnerSägemühle in der Murmelbahn "Stadt - Land - Burg". Foto: Ortwin GruettnerUnd so sieht das Werk komplett aus. Foto: Ortwin GruettnerKunstvoll gedrechselte Murmelbahn. Foto: Ortwin GruettnerAlles im Kopf dreht sich um Murmeln  – der „Murmi“. Foto: Ortwin GruettnerSieht klasse aus – der Aegyptenflipper. Foto: Ortwin GruettnerWie etliche andere ist die Kleine fasziniert von der Riesenbahn. Foto: Ortwin GruettnerMurmeln im Pilzwald. Foto: Ortwin Gruettner